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Mortal Kombat X - Test

Nicht nur brutal, sondern rundum gelungen

Test Alain Jollat getestet auf PlayStation 4

Zum grandiosen Rest des Spiels

Glücklicherweise sind die neuen Fatalitys nicht das Einzige, was "Mortal Kombat X" zu einem wirklich grossartigen Spiel macht. Das Entwicklerstudio Netherrealm hat mit dem Superhelden-Prügler "Injustice" bereits bewiesen, dass sie auch ohne abgetrennte Körperteile actionreiche und technisch einwandfreie Genre-Vertreter produzieren können. Und so ist es auch mit dem zehnten Titel der "Mortal Kombat"-Reihe.

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Die Steuerung ist knackig scharf, wie es sein sollte. Gerade Prügler verzeihen in dem Bereich absolut keine Schwammigkeit. Combos gehen leicht von der Hand, ebenso die Specialmoves. Dabei zeigt sich das Spiel bis zu einem gewissen Grad nachsichtig mit den Spielern, fordert aber Präzision.

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Jeder der 25 Fighter verfügt dabei über drei Kampfstile. Dabei bleibt das Grundset an Moves gleich, einige Specialmoves oder Kombos stehen dabei aber nur einem der Kampfstile offen. Dabei ändert sich der Spielstil mitunter stark, da sich einer der Stile beispielsweise eher auf Fernangriffe konzentriert, während ein anderer eher auf Nahkampf oder Konter aus ist. Somit muss man sich nicht nur seinen Lieblingskämpfer suchen, sondern auch einen Kampfstil, der einem liegt. Während des Kampfs kann der Stil nicht gewechselt werden, sondern wird vor Beginn festgelegt.

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Die Arenen sind wie auch "Injustice" interaktiv. So lassen sich herumliegende Gegenstände oder umherstehende Personen als Wurfgegenstand missbrauchen, Äste oder ähnliches als Waffe einsetzen oder Lianen oder Wände als Fluchtweg nutzen, um schnell Distanz zwischen sich und seinen Gegner zu bringen.

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