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Mortal Kombat X - Test

Nicht nur brutal, sondern rundum gelungen

Test Alain Jollat getestet auf PlayStation 4

Die Ich-hau-dir-in-die-Fresse-Leiste

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Wie bereits beim letzten Titel, "Mortal Kombat" aus dem Jahre 2001, findet auch die X-Ray-Leiste im neusten Teil Verwendung. Bei geblockten Angriffen und eingesteckten Treffern füllt sich in der unteren Bildschirmhälfte eine Liste, wenn sich eines der drei Segmente gefüllt hat, kann man damit einen Specialmove erweitern und teilt mehr Schaden aus. Mit zwei Segmenten lassen sich Combos brechen und wenn man alle drei Segmente auffüllt, dann kann man es richtig krachen lassen. X-Ray-Moves leeren alle drei Segmente aufs Mal, lassen den Energiebalken des Gegners zusammenschmelzen wie Eis in der Wüste. Mit einer Ansicht auf die Knochen können wir miterleben, wie beim Gegner Knochen brechen und das Innere des Körpers unter den Treffern leidet. EX-Moves aus dem "Street Fighter"-Universum ganz "Mortal Kombat"-typisch ins eigene Universum portiert.

Mehr Blut, mehr Spielmodi

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Klassischerweise spielt man Prügler ganz simpel 1-vs-1. Aber "Mortal Kombat X" hat auch da Alternativen anzubieten. Neben der Story, auf die wir gleich zu sprechen kommen, lassen sich auch Türme durchspielen. Dabei erinnern sie an das klassische Einzelspielererlebnis früherer Prügler: Man tritt gegen eine gewisse Anzahl Gegner an, metzelt den Obermotz und Superobermotz nieder und sieht dann, wie die Geschichte des gewählten Kämpfers weitergeht. Alternativ dazu gibt es auch den Test-Your-Luck-Turm, der gewisse Regeln abändert, sodass man alle paar Sekunden Energie verliert oder auf gewisse Moves nicht mehr zurückgreifen kann. Eine weitere Turmart sind die Live-Tower, deren Aufgaben in regelmässigen Abständen geändert werden.

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Ergänzend dazu sind auch ein Tutorial, ein Dojo und ein Fatality-Trainer vorhanden. Online geht’s auch zur Sache, dort mit bereits bekannten Modi wie etwa dem klassischen 1-vs-1 oder dem King-Of-The-Hill-Modus, wo jeweils der Verlierer seinen Platz räumen muss und ein neuer Spieler gegen den Gewinner antritt. Der Netzcode ist dabei erfreulicherweise sehr stabil.

Eine Neuerung ist der Faction-Mode. Man darf sich als Spieler einer von fünf Fraktionen anschliessen und sammelt dann Punkte bei fast allen Aktionen, die man on- als auch offline durchführt. Damit steigt man im Rang auf und schaltet fraktionsspezifische Brutalitys frei und verhilft der eigenen Fraktion mit den Punkten zur Dominanz über die anderen vier Fraktionen.

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