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Mortal Kombat X - Vorschau

Auch im zehnten Teil der Serie wird mit kreativen Brutalitäten wirklich nicht gegeizt.

Vorschau Ulrich Wimmeroth

Aus eins mach drei

Aber nicht nur die schiere Menge an neuen und alten Streitern sorgt für Abwechslung. Hinzugekommen sind je drei Charaktervariationen für jeden Kämpfer, die vor einem Match ausgewählt werden können. Dabei handelt es sich beileibe nicht nur um unterschiedliche Farbnuancen der Kleidung, sondern um handfeste spieltechnische Änderungen. So kann beispielsweise das kleine Cage Töchterchen in der Version Brawler, Hollywood und Spec Ops zum Zweikampf antreten. Es stehen dann verschiedene Angriffs- und Verteidigungskombinationen zur Verfügung, sowie einzigartige Spezialfähigkeiten. Es hat sich im Probespiel durchaus gelohnt alle Variationen auszuprobieren, die Unterschiede in der Spielweise sind eklatant. Überhaupt steckt unter dem blutbefleckten Deckmantel der kurzweiligen Knochenbrecherei ein richtig gutes Prügelspiel, das eben nicht nur Schauwerte zu bieten hat.

Screenshot

Die Komboliste der Angriffe, Blocks und natürlich der Spezialangriffe ist ellenlang und erlaubt ein differenziertes Spielerlebnis, weit weg vom hektischen Knöpfchendrücken. Soloprügler ohne weitreichende Kombat-Erfahrung, können die starke künstliche Intelligenz über die Einstellung des Schwierigkeitsgrads verdummen. Diese lässt sich von „very easy“ bis „very hard“ feintunen und bietet auf der untersten Einstellung dauerhafte Erfolgserlebnisse. Am besten schnappt man sich aber einen Kumpel und tritt gegeneinander an. Dann kommt genau das richtige Kampfgefühl auf und der Sieg ist umso süsser.

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