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20 Jahre Acer Schweiz

GAMES.CH zu Besuch beim Hardwarehersteller

Artikel Video Beat Küttel

Bereits 20 Jahre ist es her, seit Acer, der bekannte Hersteller von Computern und anderen Elektronikprodukten, in der Schweiz eine Niederlassung eröffnete. Aus einst einer Handvoll Mitarbeiter ist seit 1997 ein Team aus über 50 Spezialisten geworden. Acer möchte aber die Kundschaft nicht einzig mit neuen und innovativen Produkten überzeugen, sondern setzt auch besonderen Wert auf die lokale Service-Werkstatt. Grund genug für uns, der 20-Jahr-Jubiläums-Einladung zu folgen, und uns in Dietikon vor Ort einen Eindruck der aktuellen und kommenden Produkte, sowie von den internen Reparatur-Abläufen zu machen.

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Hand aufs Herz: Bei vielen von uns Gamern hat Acer nach wie vor nicht den gleich guten Klang wie andere Namen in der Branche. Das liegt vor allem auch daran, dass die Produkte der Marke lange Zeit tatsächlich nicht besonders weit vorne in Sachen Innovation, Service und Wow-Faktor waren, wie man selbst bei Acer unumwunden zugibt. Auf einem so hart umkämpften Pflaster wie dem Computer-Markt ist es gar nicht so einfach, etwas an diesem Image zu ändern. Doch einerseits hat Acer in vielen Bereichen die Zeichen der Zeit erkannt, und lanciert entsprechend Produkte, andererseits tut auch die Schweizer Niederlassung auf der Service-Seite einiges dafür, Kunden zu gewinnen, zu überzeugen und dann auch behalten zu können. Doch dazu gleich mehr.

Mobile und stationäre Acer-Computer-Power

Zwar ist Acer in vielen Bereichen (etwa bei Monitoren) sehr aktiv, doch beim Event vergangene Woche standen hauptsächlich Produkte aus dem Bereich Laptop/Convertible, sowie Gaming-PC im Mittelpunkt. Im wahrsten Sinne des Wortes ein “Eye-Catcher” war der “Predator Z1” Gaming-Monitor, der ebenfalls zum Testen bereitstand. Am unteren Rand des Monitors ist eine Kamera mit Eye-Tracking-Software verbaut, welche nach einer einmaligen, kurzen Kalibrierung erkennt, auf welchen Bereich des Bildschirms der Betrachter schaut. Entsprechend lassen sich so neben anderer Software auch Games bedienen. In der vorhandenen Demo drehte sich das Gameplay darum, in einem stationären Geschütz sitzend heran fliegende Drohnen auszuschalten. Einfach auf den entsprechenden Gegner schauen, Leertaste drücken und Boom, zerfliegt das Fluggerät in tausend Teile. In anderen Demos hatten wir auch schon erlebt, dass man statt via Tastendruck durch blinzeln seine Schüsse abfeuert, es ist hier also so einiges möglich. Grundsätzlich gilt es zu sagen, dass dies gut funktioniert, aber für richtiges Twitch-Gaming dann doch (noch) einen Ticken zu schwammig und zu langsam ist. Dennoch wäre es interessant zu sehen, wenn Game-Entwickler dies zukünftig (als optionales Feature) im einen oder anderen Spiel einbauen würden. Die “Predator Z1”-Reihe bietet dabei verschiedene Konfigurationen zur Auswahl, mit verschiedenen Anschlüssen und jeweils 1080p-Displays, die in Formaten zwischen 16:9 und 21:9 daherkommen, und auch vom Design und der futuristischen Farbgebung her durchaus was fürs Auge sind.

Auch für unterwegs hat Acer so einiges im Angebot, vom Dual-GTX-1080-Monsterlaptop bis hin zum für eher praktische Zwecke geeigneten Leichtgewichts-Laptop namens Swift 5. Der nicht einmal 1 Kilogramm schwere, schön schlank designte mobile Begleiter ist zwar keine Gaming-Maschine, bietet mit Intel Core i7-Prozessoren aber ausreichend Power für den Alltag. Dass bei dem leichten Gewicht auch immerhin noch ein 14 Zoll grosser Full-HD-Bildschirm verbaut ist, ist natürlich bei einem derartigen Leichtgewicht ebenfalls nicht zu verachten. Abgerundet wird das Portfolio mit diversen anderen Geräten, auf die wir hier jetzt gar nicht alle im Detail eingehen wollen. Aber vom komplett umklappbaren Convertible (etwa dem Spin 5) über Tablets bis hin zum mit einer innovativen und automatischen aufklapp-und-Ständer-Mechanik ausgerüsteten 2-in-1 (also Tablet und Notbebook) namens Switch 7 ist Acer hier viel breiter aufgestellt, als man es im ersten Moment denken würde.

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