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Dying Light 2 - Vorschau / Preview

Ihr entscheidet, wie die Welt aussieht

Vorschau Franziska Behner

Parkour, Zombies und jede Menge menschliche Feinde, das ist "Dying Light 2" in wenigen Worten zusammengefasst. Dass das Team von Techland die mehr als vier Jahre zur Weiterentwicklung von Mechaniken und Ideen genutzt hat, zeigte es während einer Präsentation.

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Vor einigen Jahren wurde "Dying Light 2" bereits auf der gamescom mit einem ersten Trailer angekündigt. Danach war es still um das Projekt der Entwickler geworden. Lange Zeit haben wir kein Lebenszeichen vernommen, bis Techland anfing, Neuigkeiten zu verbreiten. "Dying Light 2" lebt und gedeiht! Womit die Entwickler in der Stadt voller Zombies glänzen wollen, haben sie während einer Präsentation mit Live-Gameplay verraten.

Euer Spiel, eure Entscheidungen

Was macht ihr, wenn das Trinkwasser bereits morgen versiegt und die einzige Chance auf Rettung der Stadt der Colonel ist, dessen Ruf kaum schlechter sein könnte? Versucht ihr, mit ihm zu sprechen, oder kann man einer solchen Person nicht trauen? Das (und noch vieles mehr) sind Fragen, denen ihr euch in "Dying Light 2" stellen müsst.

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Besonderes Augenmerk wird dabei auf die vielseitigen Entscheidungsmöglichkeiten und ihre Konsequenzen gelegt, die ihr in der Haut von Aiden Caldwell erlebt. Noch während der Präsentation haben die Entwickler davon berichtet, dass ihr nach dem ersten Spieldurchlauf nur die Hälfte gesehen haben werdet. Das liegt vor allem an der veränderlichen Welt, die sich ganz nach euren Entscheidungen formt. Oft verändern sich lediglich Gespräche oder die Gesinnung der Charaktere als Konsequenz. Hier kann es passieren, dass euch bei einer (falschen?) Wahl ein ganzer Stadtteil vorenthalten wird.

Beim Erfüllen der Mission rund um das Trinkwasserproblem der Stadt trefft ihr mehrere Entscheidungen, die den weiteren Verlauf der Handlung massgeblich bestimmen. Solltet ihr die Pumpen aufdrehen, obwohl der Colonel eure Bitte dazu verneint hat? Oder wollt ihr auf ihn hören und einen anderen Weg finden? Entschliesst ihr euch dazu, die Pumpen zu öffnen und das Wasser fliessen zu lassen, werden die Schleusen mit dem lebenswichtigen Element gefüllt und die Stadt wieder versorgt. Zeitgleich leert sich der Graben, in dem das Wasser bisher gelagert wurde.

Überraschenderweise kommt durch den sinkenden Wasserpegel ein ganzer Stadtteil zum Vorschein, der völlig unter Wasser lag. Unsere Demo endete damit, dass plötzlich ein infizierter Arm aus dem nun trockenen Gebiet herausragte. Es gab anscheinend einen guten Grund, diesen Stadtteil völlig mit Wasser zu fluten!

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