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Darauf könnt ihr euch 2020 freuen - Special

Drei grandiose Spiele, die im nächsten Jahr erscheinen sollen

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Unsere Redakteurin Larissa stellt euch im aktuellen Special gleich drei grandiose Spiele vor, die ihr wohl noch nicht auf dem Schirm habt und im nächsten Jahr erscheinen werden ...

Gravity Lane 981: Eine witzige Liebeserklärung an Portal

Screenshot

Obwohl die Entwickler ausdrücklich betonen, dass sie sich nicht mit "Portal" messen wollen, finden sich einige Parallelen zu Valves berühmtem Puzzle-Adventure. Es gilt also, Rätsel zu lösen, und es gibt Cubes - quadratische Blöcke, die zum Beispiel zum Beschweren von Schaltern benutzt werden können, um so eine Tür zu öffnen. Auch die geplante Spielzeit orientiert sich mit fünf bis zehn Stunden relativ nahe am Vorbild.

Doch anders als in "Portal" teleportiert sich Stella nicht durch die Gegend, sondern arbeitet mit einer Gravitationskanone, um die Rätsel zu lösen und so von Raum zu Raum zu gelangen. Stella ist die Hauptperson des Spiels und lebt in einer gigantischen Villa, die seit Generationen im Besitz ihrer Familie ist - eine, die aus den grössten Superschurken der Weltgeschichte besteht. Auf dem Anwesen hat sich soeben das Selbstzerstörungsprogramm "Tote Pfote" aktiviert. Stella muss also schnellstmöglich zum Serverraum, um die Bombe zu deaktivieren.

Dafür rätselt sie sich von Raum zu Raum, wobei einer skurriler als der andere ist. Zum Glück hat sie ihre Gravitationskanone und Greg dabei. Greg ist ein sprechender Hamster, der in der Gravitationskanone auf einem Laufband sitzt. Ihr habt richtig geraten: Sollte der Kanone mal der Saft ausgehen, darf Greg sie wieder zum Laufen bringen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das findet er allerdings nicht so toll und bringt das mit sarkastischen oder zynischen Bemerkungen immer wieder zum Ausdruck. Gelegentlich hilft er aber auch und gibt Hinweise, wenn die Rätsel zu schwer sind. Letztere sind zwischendurch durchaus knifflig, denn durch die Gravitation können die Cubes neu ausgerichtet und somit auch an Wänden platziert werden. Oder Stella selbst hängt plötzlich an der Decke, um durch die nächste Tür zu kommen. Ganz schön verwirrend. Zum Glück fallen die Türen hinter einem zu, sodass Stella wenigstens nicht andauernd im Kreis läuft.

Angeblich soll die Heldin auf ihrem Weg in den Serverraum auch ihre Verwandten treffen. Davon war leider auf der gamescom noch nichts zu sehen. Sollten die Charaktere aber einen ähnlich schrägen Humor wie Greg aufweisen, könnte sich das sicher witzig gestalten.

Da das Entwicklerstudio aus Berlin liebend gern direktes Spieler-Feedback umsetzt, wird es vor dem Release einige Betacodes geben. Sollten euch solche Spiele gefallen, verfolgt ByteRockers und "Gravity Lane" für mehr Informationen.

Für alle, die lieber erst die fertigen Spiele zocken, wird "Gravity Lane" voraussichtlich Ende nächsten Jahres bei Steam und für die Nintendo Switch erscheinen.

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