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Mittelerde: Schatten des Krieges - Hands-On-Vorschau

Saurons neuer Erzfeind wütet wieder

Vorschau Video Sönke Siemens

Fazit

Wer hätte das gedacht: Obwohl wir „Schatten des Krieges“ kaum mehr als eine Stunde anspielen durften, hat es sich schon jetzt ganz oben in der Liste unserer am meisten erwarteten Action-Abenteuer des Jahres 2017 festgesetzt. Der Grund dafür? Klar, das brandneue Nemesis-System. Bereits nach wenigen Spielminuten spürt man, das Monolith es in praktisch allen Belangen erweitert und verbessert hat. Besonders faszinierend: Andere Orks sind nun nicht mehr nur Mittel zum Zweck, um sich effizient bis zum Ende des Spiels durchzukämpfen, sondern können erstmals zu echten Gefährten heranreifen, die einem wirklich ans Herz wachsen. Lässt man eben diese Gefährten aber ständig hängen, generiert das Nemesis-System auch hier nachvollziehbare Reaktionen – die manchmal sogar zur Erschaffung eines Super-Erzfeinds führen.

Screenshot

Hingegen schade: Zum jetzigen Zeitpunkt waren Festungseroberungen das höchste der Gefühle - Passagen aus der offenen Spielwelt liess Warner nicht anspielen. Was bleibt ist viel Optimismus und zahlreiche offene Fragen: Wie viel optische und inhaltliche Abwechslung bieten beispielsweise die einzelnen Bereiche der offenen Spielwelt? Welche Art von Haupt- und Nebenaufträgen erwarten uns diesmal? Wie gut ist die Geschichte erzählt, die alles zusammenhält? Und vor allem: Was ist dran am Gerücht, dass wir nicht nur Talion steuern, sondern eventuell auch einen weiteren Helden spielen? Spätestens zur E3 in zwei Wochen wissen wir hoffentlich schon mehr!

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