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Call of Duty: WW2 - Test

Tiefgründigkeit trifft Heldenpathos

Test Video Benjamin Braun getestet auf Xbox One

Activisions Shooter-Reihe kehrt auf die Schlachtfelder des Zweiten Weltkriegs zurück. In unserem Test verraten wir euch, warum das neue Spiel von Sledgehammer Games der beste Serienteil seit Jahren geworden ist.

Sein Name ist Red Daniels, Private First Class der 1. US-Infanteriedivision. Wenige Stunden vor Beginn des D-Day an den Stränden der Normandie ist der junge Mann in Gedanken bei seiner Frau Hazel und seinem Bruder Paul. Angst vor dem Einsatz hat er nicht, doch das ändert sich mit jedem Meter, den das Landungsboot am Morgen des 6. Juni 1944 der Omaha Beach getauften Landezone näher kommt. Links und recht vom Landungsboot schlägt das Artillerie-Feuer der deutschen Verteidiger ein, dem MG-Kugelhagel von vorne fallen unzählige Mitglieder von Daniels' Einheit zum Opfer. Nur mit Glück kann sich der PFC retten und nutzt die kurzen Feuerpausen, um sich zu den Bunkeranlagen durchzuschlagen.

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Um ihn herum ergibt sich ein Bild des Grauens: Überall liegen getötete Kameraden am Strand, manch einem wurden im Trommelfeuer Arme oder Beine abgerissen. Doch Daniels schafft es, sprengt mit einer Ladung den letzten Stacheldrahtverhau aus dem Weg, der zwischen ihm und den Verteidigungsanlagen der Deutschen liegt. Es ist eine verlustreiche Schlacht, doch nur das erste Kapitel in „Call of Duty: WW2“, in dem ihr in Daniels Rolle Europa von der Herrschaft der Nationalsozialisten befreit. Denn mit seiner auch als The Big Red One bekannten Einheit kämpft ihr auch auf dem französischen Festland nahe Marigny, in Paris sowie dem Hürtgenwald und bahnt euch schliesslich einen Weg zum Rhein, um die Brücke von Remagen einzunehmen.

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